KI als Gamechanger: Ohne gute Daten wird es zum Rohrkrepierer!
Shownotes
Künstliche Intelligenz wird auch in der Renovierungs- und Sanierungsbranche gerade zum Gamechanger. Doch wie kommen Handwerk, Handel und Industrie weg vom Klein-Klein der Einzelanwendungen zur Digitalisierung ganzer Geschäftsprozesse? Um dieses topaktuelle Thema zu diskutieren, haben sich die Hosts Bert Bergfeld und Jochen Lange den KI-Experten und Gründer Thomas Mix von der Digitalagentur DIM Abteilung eingeladen.
Thomas hat nicht nur für Coca-Cola gearbeitet sondern setzt auch in unserer Branche zahlreiche Marketing- und KI-Strategien um. Er sagt: Jede KI-Anwendung ist nur so gut wie die Daten, mit denen wir sie füttern. Um diese Datenbasis für alle in der Branche zu verbessern und zu professionalisieren, schlägt er einen „Datengipfel“ vor. Hören Sie rein. Es lohnt sich.
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Wir freuen uns über Themenvorschläge! Bitte per Mail an: bergfeld@ghf-online.de oder jochen.lange@room-reporter.de
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00:00:00: Ja, hallo und herzlich willkommen.
00:00:02: Bevor es mit Sanierungsfall losgeht, hier noch ein kleiner Sponsoring-Hinweis.
00:00:07: Sie sind im Farben- oder Bodenbelagsgroßhandel unterwegs oder Hersteller im gestaltenden Handwerk.
00:00:13: Dann kennen Sie genau dieses Problem.
00:00:16: Unzählige unterschiedliche Stammdaten, Formate, Version und ein riesiger manueller Aufwand.
00:00:23: Genau hier setzt XPIM an, die branchenweite Stammdatenplattform des GHF.
00:00:30: XPIM verbindet Hersteller und Großhändler und schafft damit eine gemeinsame hochwertige Datenbasis über alle Kanäle hinweg.
00:00:37: Hersteller übermitteln ihre Daten einfach und ohne Anpassung.
00:00:41: XPIM sorgt dann für die automatisierte, individualisierte Ausspülung zu allen angeschlossenen Großhändlern, und zwar immer konsistent und immer aktuell.
00:00:51: Ja, und der Großhandel, der bekommt saubere, harmonisierte Daten exakt im eigenen Zielformat für ERP, Shop oder PIM komplett und ohne Zusatzaufwand.
00:01:02: Das Ergebnis?
00:01:03: Schon jetzt über ein Komma zwei Millionen Datensätze mit neunhundert zweiundfünfzig Attributen.
00:01:10: Dazu jede Menge intelligente Algorithmen, alles sauber, tagesaktuell und vollautomatisiert.
00:01:17: Und das Beste?
00:01:18: X PIM ist nicht gewinnorientiert.
00:01:20: sondern stärkt als Tochter des GHF die gesamte Branche.
00:01:25: Wenn Sie jetzt mehr erfahren wollen darüber und wenn Sie Ihre Datenprozesse endlich automatisieren möchten, besuchen Sie einfach xpim.de, also xpim.de und sprechen Sie mit dem Team, wie Sie xpim nutzen können, um Ihre digitale Sichtbarkeit und Ihre Effizienz zu steigern.
00:01:50: Sanierungsfall Der BtoB-Podcast vom GHF für die Renovierungs- und Sanierungsbranche.
00:01:57: Mit Bergfeld
00:01:59: und Lange.
00:02:06: Hallo zusammen, moin, moin Jochen.
00:02:09: Hallo Bert, zweite Episode Sanierungsfeil.
00:02:13: Wurde auf Wiederzeit, dass wir uns zusammensetzen.
00:02:17: Worum geht's in der zweiten Episode?
00:02:20: Wir beschiffen uns mit einem Thema, was ... gefühlt alle beschäftigt von Industrie über Großhandel bis hin zu den Finanzmärkten.
00:02:30: Das Thema KI und die Frage, die wir beide heute erörtern wollen, ist, ja, kann ich als Großhandel eigentlich überleben ohne KI-Einsatz?
00:02:41: Wäre ich also zum Sanierungsfall, wenn ich auf KI verzichte?
00:02:47: Und dazu Jochen hast du jemand eingeladen heute, ne?
00:02:50: Genau, bevor ich unseren heutigen Gast vorstelle, kurz nochmal einen Blick auf die erste Episode.
00:02:56: Da war unser Thema Messen in der Branche.
00:02:59: Brauchen wir sie noch oder nicht?
00:03:02: Wir hatten uns zur ersten Episode eingeladen, Sonja Videl Castellano von der Deutschen Messe und Volker König von der.
00:03:08: mega spannendes Spannendes Thema, sehr spannende Diskussion und am Ende würde ich sagen, wir haben die Messen gelesen.
00:03:17: Wir gehen davon aus, dass die Episode zum Thema KI genauso spannend wird.
00:03:22: und damit das auch so ist, haben wir uns wieder ein Gast eingeladen.
00:03:28: Das ist Thomas Mix von der DIMM-Abteilung von der DIMM-Agentur.
00:03:35: Guten Morgen Thomas.
00:03:40: Der Thomas kennt sich aus in der KI, deswegen haben wir ihn eingeladen.
00:03:45: Er hat BWL und Informatik studiert, hat sich viel mit Marketingautomationen beschäftigt, hat unter anderem bei Coca-Cola gearbeitet und schon viele, viele Jahre auch in der Branche unterwegs, hat viele Unternehmen beraten und für sie gearbeitet und in den letzten Jahren auch vor allen Dingen im Fokus KI.
00:04:07: Thomas, magst du noch ein paar Worte zu dir und deiner Person und deiner Tätigkeit sagen?
00:04:14: Ja, sehr gerne.
00:04:15: Erst mal vorab darf ich euch vielleicht loben, einmal für euren wunderschönen Podcast.
00:04:20: Das wurde
00:04:21: auch Zeit.
00:04:21: Ja, ja.
00:04:22: Es ist ja mutig, so ein Projekt zu starten.
00:04:25: Ich habe mir die erste Folge angehört.
00:04:26: Ich war mir nicht sicher, ob das jetzt so eine Produktshow wird.
00:04:29: Aber ich fand das richtig investigativ, was ihr da gemacht habt.
00:04:33: Ihr hattet tolle Gäste.
00:04:34: Und ich fand es sehr unterhaltsam, informativ.
00:04:38: Ich fand, das war ein richtig guter Podcast.
00:04:40: Konnte man sich gut anhören.
00:04:42: Von daher, die Latte liegt hoch.
00:04:44: Ich kann heute nur versagen.
00:04:46: Und ja, also zu meiner Person, Thomas Mix, ich bin unter anderem Founder vom Start-up Klosiv-IA in Düsseldorf.
00:04:55: Wir bauen da KI-Chatbot-Lösungen für die Interior-Branche.
00:04:59: Und um meine Philosophie vielleicht ein bisschen verständlicher zu machen, zitiere ich da gerne den Josef Weizenbaum, der leider vor kurzem verstorben ist, ein KI-Pionier, der hat den schönen Satz.
00:05:11: geprägt.
00:05:12: Wir wissen nicht, wohin die Reise geht, geschweige denn, wer fährt.
00:05:16: Und meine Aufgabe habe ich mir so als restliche Lebensaufgabe gesetzt, dass ich den kleinen und mittelstandsunternehmen helfen möchte, dass sie nicht am Bahnsteig stehen und den KI-Schnellzug an sich vorbeifahren lassen und hinterher winken, sondern dass sie mitfahren dürfen, vielleicht auch vorne auf dem Führerstand.
00:05:34: Also die Reise ist spannend, die ist gestartet, die ist schnell.
00:05:38: Und wir versuchen mit unseren Produkten und unserer Beratung, die Unternehmen in der Branche KI tauglich zu machen.
00:05:47: Okay, wir sprechen heute auch über KI, weil wir Bert und ich das Gefühl haben, wir sind ja viele in der Branche unterwegs, reden eigentlich mit allen wichtigen Leuten auf allen Wertschöpfungsstufen, dass KI Wenn man mit jemandem über KI spricht sagt eigentlich jeder ja ja ja KI.
00:06:11: also ich habe mir mal so mir ist eingefallen KI kann man auch steht dafür kann ich.
00:06:16: jeder sagt KI kann ich KI das das mache ich benutze Chat GPT zum Beispiel und mein Google ist jetzt KI geführt.
00:06:26: aber das ist natürlich nicht alles und wenn man mit den Leuten ein bisschen näher spricht kommt man schnell zu dem Punkt.
00:06:31: dass eigentlich das eine so große Welt ist, die viele noch nicht kennen.
00:06:35: Und wir wollen Bert heute erst mal überhaupt besprechen, was ist denn KI überhaupt?
00:06:42: Viele Leute wissen gar nicht, was KI richtig bedeutet, woher es kommt und wie sich es entwickelt hat.
00:06:48: Dann wollen wir gucken, auf welcher Entwicklungsstufe sind wir jetzt?
00:06:51: Da kommt dann Thomas auch ins Gespräch.
00:06:54: Und dann wollen wir natürlich gucken, wie sind die Einsatz- und Anwendungsfelder in der Branche?
00:07:01: Richtig, Bert?
00:07:02: Ja, also das Thema KI oder generative KI, wie es dann auch in der Langform verwendet wird, die Frage ist einfach, was ist das überhaupt, Thomas?
00:07:12: Also wie kann man das mal für normalsterbliche oder nicht IT-Spezialisten eigentlich definieren?
00:07:18: Ich habe mir mal sagen lassen, ja, grundsätzlich ist KI ja auch Statistik, das ist sicherlich auch so.
00:07:24: Und wo liegen eigentlich die Unterschiede zwischen einem KI-Modell und einem klassischen Algorithmus?
00:07:30: Also, KI, viele... kennen den Begriff oder unterscheiden zwischen dem Begriff AI und KI, also AI ist ja die englische Form, Artificial Intelligence und KI ist die künstliche Intelligenz.
00:07:44: Und das war immer schon ein wesentlicher Bestandteil der Digitalisierung, so wie Automation, Cloud Computing war immer KI ein Thema und ist aber aktuell ein brennend heißes Thema.
00:07:56: Und ich finde es halt auch ganz spannend, warum ist das jetzt gerade so, dass wir da jetzt auch eine Ja, so eine Geschwindigkeit haben und alle sich überstürzen mit dem Thema KI.
00:08:08: Und wenn wir von KI sprechen, genau wie du das gerade auch richtig sagst, Bert, reden wir hier in der Regel immer von generativer KI.
00:08:16: Das heißt also so ein Chat-GPT ist für uns alle KI.
00:08:19: Es gibt aber auch Maschinen-Learning.
00:08:22: Und das Maschinen-Learning funktioniert wieder ein bisschen anders als die generative KI.
00:08:26: Generative KI trennen wir jetzt, trennen wir auch nochmal zwischen der Text-Generierten.
00:08:31: KI und einer Bild- und Videogenerierten KI.
00:08:36: Und das Machine Learning ist auch schon viel, viel älter.
00:08:40: Das gibt es auch schon lange, nur wir haben aktuell halt die Geschwindigkeit da rein bekommen.
00:08:45: Das liegt eigentlich so an zwei interessanten Parametern.
00:08:49: einmal, dass ChatGPT in den Markt gekommen ist und dass wir, bevor ChatGPT in den Markt kam, dass wir die sozialen Netzwerke haben.
00:08:59: Weil wenn man sich einfach mal überlegt, Twitter hat gebraucht, um eine Million User zu bekommen, haben die zwei Jahre gebraucht.
00:09:07: ChatGPT hat für die ersten eine Million User fünf Tage gebraucht.
00:09:12: Diese unglaubliche Dynamik, die unglaubliche Geschwindigkeit, die kamen einfach daher, weil es soziale Netzwerke gab, die das einfach gespielt haben.
00:09:21: gerade bombardiert von guck mal das kannst du machen und das kannst du machen.
00:09:25: Und LGBT hat halt da, das ist ein large language model, ein LLM.
00:09:32: Das heißt also, LGBT versteht Sprache, LGBT kann sprechen, kann Texte erzeugen.
00:09:39: Und das ist für uns so magic, dass wir alle irgendwie das Gefühl haben, Mensch jetzt fängt der Computer an uns zu verstehen.
00:09:48: Und jetzt können wir mit dem reden.
00:09:50: natürlich so eine gewisse Dynamik und das Schöne ist, dass diese Systeme jetzt einfach zu bedienen sind.
00:09:56: Früher war das Thema KI eigentlich was für Konzerne.
00:09:59: Es waren hochkomplexe Themen.
00:10:01: Es war auch extrem teuer.
00:10:02: Heute kann jeder sich ein Chatchi-Petier-Account anlegen und kann loslegen.
00:10:06: Das heißt, die Preise sind niedriger.
00:10:08: Der Zugang ist für Leute, die nicht programmieren können da und dadurch haben wir natürlich diese Geschwindigkeit und eine KI kann ich vielleicht gleich noch ein bisschen was zu erzählen, wie die lernt.
00:10:20: wo die raufbaut, aber die Geschwindigkeit ist halt das Spannende und jeder kann es jetzt nutzen.
00:10:25: Es ist frei nutzbar und es kommen immer mehr Systeme dazu und für alle kleinen Nischen gibt es kleine Lösungen.
00:10:32: Also ich habe mir das mal so versucht für meinen kleinen Nicht-IT-Kopf zu merken, indem man sagt, okay KI-Modelle.
00:10:40: Basieren ja auch auf statistischen Werten, d.h.
00:10:43: Zugriffswerten, auch die Daten, die verwendet werden, wie oft werden diese Daten verwendet, also ein Stück Statistik ist ja sicherlich da drin.
00:10:52: Und Algorithmen sind ja grundsätzlich immer für, also wir reden über Daten, über Datenqualität, mein Lieblingsthema, Datenqualität, Datenquantität, die ich einfach brauche, um vernünftige Modelle aufsetzen können, damit ich auch ein richtiges Ergebnis bekomme oder ein brauchbares Ergebnis bekomme.
00:11:10: Algorithmen sind für mich eben für geordnete Datenkolonnen und ein immer wiederkehrende Logik, die da eingesetzt wird und KI eher für ungeordnete Datenstrukturen, die eben in der Lage sind, sich dennoch das Richtige an der Stelle rauszusuchen.
00:11:27: Kann man das so leihenhaft ein bisschen zusammenfassen?
00:11:30: Absolut, also ein Algorithmus geht immer nach einem, wie der Algorithmus schon sagt, nach einer mathematischen Formel vor.
00:11:36: Jetzt müssen wir, vielleicht kann ich eine ganz mini Exkursion machen, wie lernt überhaupt so eine KI?
00:11:41: Ja, also wie, wie ChatchiPT, wie wird die trainiert?
00:11:44: Das heißt, das ist jetzt ein Textmodell.
00:11:47: Und jetzt nimm ich mal ein Beispiel, wenn ich jetzt ChatchiPT einsetzen möchte, um herauszufinden, ist das eine Spam-E-Mail, die ich da bekomme.
00:11:56: Also man kann ja bei Microsoft zum Beispiel Bei Outlook kann man eine KI verwenden, die dann sagt, okay, ich filter dir mal die Spams raus.
00:12:04: Und um so eine KI zu trainieren, den leg ich dann mal eine Million Spam-E-Mails vor und sag dem, das ist eine Spam-E-Mail.
00:12:12: Und dann versucht er, ein Muster dahinter zu erkennen.
00:12:15: Und dann lege ich ihm eine Million E-Mails vor, wo ich sage, das sind keine Spams.
00:12:18: Und dann versucht er selber zu lernen, wie diese Muster sind.
00:12:21: Er lernt nur nicht komplett eigenständig, sondern da gibt es ganz, ganz viele Menschen, die diese KI trainieren.
00:12:28: Das heißt also, wir haben in Schwellenländern, in Drittländern, haben wir rund fünfhundert Millionen Menschen.
00:12:35: Wir reden von einer halben Milliarde Menschen, die in so Crowd-Worker nennt man das.
00:12:40: die arbeiten für diese IT-Konzerne und geschätzt zwanzig, fünfundzwanzig Prozent dieser Menschen, die als Crowdworker arbeiten.
00:12:48: Das ist eine halbe Milliarde Menschen.
00:12:49: Wir reden jetzt also von zwanzig Prozent, rund hundert Millionen Menschen arbeiten für KI-Firmen weltweit, die nichts anderes machen, wie die KI zu trainieren.
00:12:58: Die gucken sich Bilder an, um eine Bildgenerierte KI zu trainieren und sagen, das ist ein Fußboden, das ist ein Laminat, das ist ein PVC-Boden, das ist ein Paket, das ist eine Intasie.
00:13:10: wieder klicken diese natürlichen Menschen diese Bilder an und trainieren die KI.
00:13:15: Also so lernt im Prinzip eine KI, dass man ihr immer wieder beibringt, so sieht ein Boden aus.
00:13:20: Und wenn die das dann irgendwann verstanden hat, hat die für sich auch erarbeitet, wie unterscheide ich ein Foto eines Laminatbodens zu einem Paketboden.
00:13:29: Der baut sich in eigenen Algorithmus auf.
00:13:30: Der stimmt auch nicht immer, was die machen.
00:13:33: Also zum Beispiel kann passieren, wenn ich Chechibiti frage und sage, wie heißt denn die Hauptstadt von Australien?
00:13:40: Dann kann es sein, dass Chelsea Petit denkt danach und sagt, wenn ich gucke mir alle Texte zu Australien an und ganz viele Leute schreiben, dass Sydney rein, dann kann passieren, dass Chelsea Petit dir sagt, die Hauptstadt von Australien heißt Sydney.
00:13:53: In Wirklichkeit ist es ja Kanbera, in denen Fehler macht es.
00:13:57: Der Wahrheitsgehalt bei Chagipiti liegt ungefähr bei etwa bei ca.
00:14:00: um sechzig-fünfundsechzig Prozent.
00:14:01: Das heißt also, die haben nicht immer recht.
00:14:03: Der aktuell höchste Wahrheitsgehalt liegt bei dem LLM von Google, bei Jimmy Nye, weil der liegt ungefähr bei neunzig, dreinneunzig Prozent.
00:14:13: Das liegt einfach daran, dass Jimmy Nye sehr eng mit Google zusammenarbeitet.
00:14:17: Und da ist der Wahrheitsgehalt einfach viel, viel höher.
00:14:20: Das heißt also, die haben selber gelernt, was richtig und falsch ist und haben sich so eine Logik entwickelt und ein Algorithmus, der arbeitet halt ganz klar nach Istwerten, nach Zahlen, nach Vorgaben.
00:14:30: Das ist so ein primärer Unterschied.
00:14:32: Aber ich meine, das ist für mich wirklich auch neu.
00:14:35: Das, was du gesagt hast, dass Millionen von Menschen manuell sozusagen eine KI trainieren.
00:14:44: Also wenn ich jetzt mal übertreibe oder vielleicht übertreibe auch nicht und sage gut, also am Ende arbeiten wieder Menschen in Billiglohländern, in Schwellenländern, daran, dass die westlichen Industrienationen ein Produkt bekommen, was perfekt ist und was in westlichen Ländern wahrscheinlich so gar nicht zu bezahlen wäre, wenn man es denn so umsetzen würde, indem man Menschen in Deutschland oder in Europa dransetzt, um das Ding zu trainieren.
00:15:16: Das ist ja irre.
00:15:17: Ja, die verdienen so um die sechs Dollar die Stunde oder bis zu fünfhundert Dollar im Monat und arbeiten halt für die Konzerne.
00:15:23: Ich habe auch immer gedacht, wenn also Schwellenlänger, also ganz typische Länder, dafür sind Bangladesh zum Beispiel, Südafrika, Nigeria, Nigeria ist ja ein sehr, sehr junges Land mit über hundert Millionen Einwohnern und da arbeiten ganz, ganz viele Leute, Personen halt einfach wirklich für die IT-Konzerne.
00:15:41: Und ich habe auch immer bis... davor auch immer gedacht, die pflücken alle Baumwolle und irgendwie das ist so deren Einkunftsquelle, nee, die arbeiten für die IT-Unternehmen.
00:15:51: Ja.
00:15:52: Erstaunlich.
00:15:53: Also was die Fehlerquote angeht, da kann ich dir ja nur recht geben.
00:15:56: Ich habe das gerade Juste hier heute Morgen selber erlebt.
00:16:02: Mein Sohn ist gerade in einem Ort, der nennt sich Belwana.
00:16:07: Kennt du Belwana?
00:16:08: Kennt einer von euch Belwana?
00:16:09: Nein.
00:16:09: Ich kann es von der Nehe gehört.
00:16:10: Sie sind Indien.
00:16:13: Und ich hab eben auch Google befragt, weil ich nicht wusste, wo ist das?
00:16:19: Wo ist denn, wo liegt denn Belwana?
00:16:21: Und die Antwort von Google war, also du meinst wahrscheinlich Botswana.
00:16:27: Belwana kannte er gar nicht.
00:16:28: Also irgendwie, man muss tatsächlich aufpassen, wenn man solche, und das sind ja, um da einen Schritt weiterzukommen, KI-Assistenten.
00:16:36: Das sind ja einfach eben sogenannte KI-Assistenten, die ... die Antwort eben vorgeben, produzieren das Ergebnis, reingeben.
00:16:44: und heute reden ja immer mehr Leute auch über KI-Agenten.
00:16:50: Was machen die denn nun?
00:16:53: Der Unterschied zwischen einem Chatchi-PT und einem Agenten, obwohl bei Chatchi-PT unter anderem gibt es auch einen Agenten-Modus, ein Agent ist in der Lage halt recht komplexe an einander folgende Aufgaben zu erledigen.
00:17:08: Also einen Chatchi-PT kann dir einen Text schreiben und ich könnte einen Agenten entwickeln, der dir einen Text durchliest, dann einen Textvorschlag macht und daraus beispielsweise in Zusammenarbeit mit deinem ERP-System ein Angebot erstellt.
00:17:22: macht etwas Komplexeres.
00:17:24: Also, ja, also einen komplexeren Arbeitsaufgabe kann er erfüllen.
00:17:30: Das heißt also, ein Agent kann auch aus mehreren unterschiedlichen Kis wiederum bedient werden.
00:17:37: Ja, also ich bin immer Freund von Beispielen.
00:17:39: Ich hatte davor einiger Zeit eine Veranstaltung, die ich besuchen durfte vom Institut für Handelsforschung in Köln.
00:17:46: Da war ein Herr von der von der Rewe Innovationsmanager, der dann dem Auditorium erklärt hat, pass auf, KI Assistenten war gestern.
00:17:57: Wir reden über KI-Agenten und hat also tatsächlich zwei KI-Agenten Rewe intern, das heißt ein KI-Agenten Rewe intern, ein KI-Agenten Rewe extern, also für Kunden vorgestellt.
00:18:10: und dieser KI-Agent für die interne Organisationsstruktur für die Niederlassungsleiter der REWE hat also tatsächlich die Aufgaben, die die Aufgabe, die nicht nur die Anfrage beantwortet, sondern die Aufgabe gelöst.
00:18:26: Das heißt, als Beispiel war ein REWE-Markt stellt also fest, dass irgendeine Kühltruhe komische Geräusche macht und wahrscheinlich den nächsten Geist aufgibt oder irgendwie eine Dienstleistung und Service braucht.
00:18:40: und man gibt eben sozusagen diese Anfrage in diesen agenten mit der entsprechenden, wahrscheinlich viel garnummer und der nummer der kültruhe was auch immer und dieser agent sorgt dann dafür, dass ein servicetermin stattfindet.
00:18:57: das heißt also er ist in der lage selbstständig dem service partner wenn die daten natürlich hinterlegt sind.
00:19:03: da gehe ich jetzt mal bei der rebe von aus.
00:19:06: Ruf schreibt selbstständig eine E-Mail und vereinbart einen Termin und ist sogar in der Lage und das fand ich wirklich beeindruckend selber zu telefonieren.
00:19:15: Also irgendwo anzurufen sich als KI-Agent Rewe X Y vorzustellen und um einen Termin nachzufragen, um ein bestimmtes Produkt im Service zu bearbeiten.
00:19:26: Also da fallen mir echt, da vermächt die Kinder runter, muss ich echt sagen.
00:19:29: Ja, das ist Wahnsinn.
00:19:31: Wollen wir vielleicht nochmal... Thomas sprechen über, auf welcher Entwicklungstufe die KI gerade ist.
00:19:41: Was kann die KI aktuell alles?
00:19:44: Du hast ja auch davon gesprochen, dass man wirklich ja davor sitzt und buff ist, was sie im Moment alles kann.
00:19:51: Was ist das gerade für eine Stufe?
00:19:53: Wo sind wir gerade?
00:19:54: Also wir merken gerade, dass es immer speziellere KI-Lösungen gibt.
00:19:58: Das heißt also, für alle kleinen Fälle gibt es jetzt eine KI-Lösung, ob es in der Medizin zum Beispiel ist, dass man sagt, man hat dann Assistenten oder Agenten am Laufen, der dann die Krankenschwestern unterstützt, die im Ambulanzbereich Unterstützung bringt.
00:20:17: Das heißt, die KI nimmt jetzt auch immer mehr Einzug in bestehende Systeme.
00:20:21: Also zum Beispiel wäre SAP als ERP verwendet oder als CRM-System verwendet.
00:20:27: Der hat jetzt eine KI da mit drin.
00:20:29: Das heißt also, der Einzug der KI in die Geräte, in die Software-Lösungen nimmt immer weiter Fahrt auf und halt das, was Jochen gerade auch schön beschrieben hat, das ganze Thema Agenten.
00:20:41: Also, dass wir jetzt KIs aneinander geschlossen werden.
00:20:44: Und dafür gibt es jetzt halt auch immer mehr so Mid-Ware-Systeme, wie beispielsweise Make oder Enachten.
00:20:50: Das ist ein deutsche Start-up aus Berlin.
00:20:53: wo du im Endeffekt verschiedene Kis miteinander verbinden kannst, so dass die zu.
00:20:58: Ergännten werden.
00:20:59: Also ein Beispiel, was wir jetzt in der Praxis schon umgesetzt haben im Bereich Boden.
00:21:04: Das ist für einen Raumausstatter.
00:21:07: Da hatten wir die Situation.
00:21:09: Wir haben einen Chatbot entwickelt für die Homepage.
00:21:12: Und da ist der Chatbot nachher hingegangen, hat erstmal Beratung durchgeführt und dann hat er dann auch mit dem Kunden einen Termin gemacht.
00:21:19: Und was wir halt immer gemerkt haben, ist, wir müssen überprüfen, ob die Telefonnummer stimmt und ob er die E-Mail bekommen hat.
00:21:27: Und dann haben wir halt hinter diesem Chatbot, der auf der Webseite ist, haben wir einen Telefonagent geschaltet, also ähnlich wie das die Rewe gemacht hat, wahrscheinlich noch nicht ganz so komplex, aber es geht in die Richtung.
00:21:39: Und dann hat der präktenzielle Kunde, der dann also mit dem Chatbot geschrieben hat, der hat dann eine Minute später einen Anruf bekommen, auch von einem AI-Bot, der hat sich dann auch so zu kennen gegeben, hat gesagt, hallo, ich bin der AI-Bot von der und der Firma.
00:21:56: gerade mit uns einen vor Ort Termin gemacht zum Thema Sonnenschutz.
00:22:00: Und ich wollte Ihnen den Termin gerade nochmal bestätigen und wollte fragen, ob die Adresse stimmt.
00:22:03: Also er hat das wiederholt.
00:22:05: Und das ist heute schon machbar, ohne dass das so aufwendig ist, dass wir da IT-Investitionen haben müssen.
00:22:11: Ich weiß es zufällig, REWE Digital kenne ich sehr gut und ich weiß auch, was die für Budgets haben.
00:22:16: Ich weiß, dass auch was Aldi hat.
00:22:17: Lidl zum Beispiel, einfach mal um zu gucken, welche Möglichkeiten haben wir in unserer doch überschaubaren Branche.
00:22:24: Lidl zum Beispiel baut gerade... Spreewald, also da, wo die Gurke herkommt, da bauen die gerade ja für elf Milliarden Euro einen riesen Datencenter für die KI, also so ein Cloud Computing, denn darauf basiert im Endeffekt die künstliche Intelligenz.
00:22:40: Aktuell sind wir da sehr, sehr abhängig von den Amerikanern.
00:22:43: Wir sehen das ja auch.
00:22:44: Amazon, der ehemalige Buchhändler, ist ja auch der größte Cloud-Computer mit AWS, Amazon Web Service.
00:22:51: Und genau das Gleiche macht jetzt unser Discounter Lidl, der geht jetzt auch da rein und wird uns nicht nur in Zukunft die Tiefkühlpizza anbieten, sondern halt auch sagen, hey du kleiner Mittelständler, du Handwerksbetrieb, du kannst jetzt auch hier in Deutschland properitär deine Daten halten und wir können die KI versorgen.
00:23:08: Weil eins müssen wir verstehen, KI braucht unglaublich viele Datenmengen.
00:23:12: Das ist so ein bisschen wie unser Gehirn im Computer.
00:23:14: Unser Gehirn verbraucht, glaube ich, so um die zwanzig Prozent unserer Kalorien gehen ja nur in die Hirnleistung rein.
00:23:20: Und genauso braucht die künstliche Intelligenz, braucht halt auch sehr, sehr viele Computerdaten.
00:23:25: Und das ist ein Invest von elf Milliarden Euro, die da investiert werden.
00:23:31: Und ich glaube, zwei tausend sieben zwanzig wollen die auch schon am Start sein.
00:23:34: Wir lösen uns also jetzt so langsam so ein bisschen auch von den Amerikanern da.
00:23:38: Und Deutschland ist auch, was jetzt die KI-Entwicklung angeht, in der Grundlagenforschung auch einer der führenden Länder weltweit.
00:23:45: Also ein ChatGPT.
00:23:46: ohne die Grundlagenforschung, die in Deutschland seit dem Jahr zwei Tausend Achtzehn von der Bundesregierung angestoßen wurde und auch finanziert wurde, wäre ein ChatGPT gar nicht möglich.
00:23:56: Also da wurde auch viel investiert und ja, ist super spannend.
00:24:02: Bleiben wir mal bei dem konkreten Beispiel ChatBot.
00:24:08: Verstehe ich das richtig, dass
00:24:09: du
00:24:10: mit deinem Team, mit deiner Agentur und auch mit deinen Startups entwickelts Chatbots.
00:24:17: Für die Branche, genau.
00:24:19: Kannst du uns und den Hörer mal ein bisschen oder die Hörer mal ein bisschen mitnehmen.
00:24:25: Was bedeutet das, ihr habt dann KI-Systeme und ihr promptet dann und dann habt ihr ein Chatbot?
00:24:31: Genau, also wir haben halt gemerkt einfach, dass auf den Webseiten, selbst wenn ein Handwerksbetrieb vielleicht gar nicht so viele Besucher auf der Webseite hat, dass aber viele Webseiten Zugriffe am Wochenende waren oder in den Abendstunden waren.
00:24:46: Und was wir hier alle gewohnt sind, wenn wir auf eine Webseite gehen, wir wollen schnell eine Information haben.
00:24:52: Und viele haben immer gesagt, ja, du willst lieber telefonieren mit einer natürlichen Person?
00:24:56: Nein.
00:24:57: Was wir rausgefunden haben, das ist gar nicht notwendig, sondern die Informationsgeschwindigkeit.
00:25:01: Wenn du jetzt eine Frage hast, brauchst du schnell eine Information.
00:25:04: Und aus dem Grund haben wir gesagt, wie schafft das ein Handwerksbetrieb oder ein Großhändler, der jetzt nicht den ganzen Tag auf seine Webseite schaut oder auch als... Lieferant oder Hersteller, wie schaffe ich im Endeffekt dort einen Kunden innerhalb von wenigen Sekunden oder Minuten eine tolle Antwort zu geben oder eine Frage zu beantworten?
00:25:23: Und das kriegt man im Endeffekt durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Kombination mit einem Chatbot auf einer Website wunderbar hin.
00:25:32: Das heißt also, wir haben einen Chatbot entwickelt, der wird auf einer Website eingesetzt und dann kann ich als Kunde dem Fragen stellen und sagen okay und wir haben mittlerweile mehrere Zehntausende von Fragen werden im Monat gewälzt über unsere Chatbots und dann fangen wir das auch ganz spannend, wie dann gefragt wird.
00:25:50: Also da sieht dann so eine Frage aus wie.
00:25:52: ich habe einen neuen Fernseher, so einen großen LFT und jetzt scheint mir die Sonne scheint, dann spiegelt das immer so.
00:25:58: und jetzt muss dieser Chatbot in der Lage sein zu verstehen, der hat gerade ein Problem, der braucht vielleicht Sonnenschutz und dann nimmt er auch diese Worte mit auf und berät ihn im Bereich Sonnenschutz.
00:26:11: Stelle, frage ich mich immer, irgendwann schaltet ihr diesen Chatboard live und dann ist er auf der Seite von einem Raumerstatter von Bonn-Bomelax Hersteller.
00:26:20: und dann stelle ich eine Frage, wo?
00:26:22: er hat ja diese Basisinformation, dass ich jetzt nicht ein Kunde bin, der ein Fahrrad kaufen will, eine Tischtennisplatte kaufen will oder ein Basketball kaufen will und mit Sonnenschutz, Laminat und anderen Themen anfangen.
00:26:37: Also ihr müsst doch eine gewisse Art von Vorleistung, Daten, Material haben.
00:26:43: Wie ist das?
00:26:44: Das ist ja auch für unsere Zuhörer interessant.
00:26:47: Wenn wir später kommen wir zum Thema, wie können die Unternehmen unserer Branche sich dem Thema KI nähern.
00:26:55: Da haben ja viele auch Berührungsängste, KI auch im Unternehmen anzuwenden.
00:27:00: Und Sie wissen teilweise gar nicht, geht das überhaupt mit meinem Laden?
00:27:03: Kann ich das überhaupt?
00:27:04: Alle machen es, aber geht es auch bei mir?
00:27:07: Und bitte, Thomas, auf welche Datenbasis greift so ein Chatbot zu, um sicherzustellen, dass er nicht, ich sag mal, fantasiert?
00:27:18: Ja.
00:27:19: Da sprecht ihr einen sehr guten Punkt an und da ist auch der größte Painpoint, glaube ich, in der Branche.
00:27:25: Wir haben A. einmal die Herausforderung, Jochen, du hast gerade von einem Fahrradhändler gesprochen.
00:27:30: Der hat, glaube ich, ein sehr überschaubares Produktangebot.
00:27:33: Wenn ich mir anschaue, so ein Raumostatter zum Beispiel, der hat ein Produktportfolio, das ist erschlagend.
00:27:40: Also der hat Insekten-Schutz, der hat Sonnenschutz, der hat Bodenbeläge, der hat Wandfarbe, der hat Tapete, der hat Gardine, der hat ... der Ketteln.
00:27:50: Und das war die große Herausforderung.
00:27:52: Wie kriegen wir überhaupt diese Daten hin?
00:27:54: Und wo kommen diese Daten her?
00:27:56: Und das ist, glaube ich, ein Riesenproblem in der Branche, dass wir im Endeffekt keine Daten, zentrale Daten, die die Scheibe haben, dass wir keine zentralen Datenbörsen haben.
00:28:05: Oder es gibt ja ... einzelne Unternehmungen, die das machen.
00:28:11: Wir zum Beispiel, ich glaube XPIM ist ja auch einer der Anbieter, die da mit einem PIM System um die Ecke kommen.
00:28:20: Also wir haben, um den Bot zu trainieren, brauchen wir drei Datenebenen.
00:28:24: Wir haben das mal auf drei Datenebenen gebracht.
00:28:26: Die erste Datenebene ist die Produktdatenebene.
00:28:29: Das heißt, wir müssen Produktdaten haben.
00:28:31: Wir müssen wissen, wenn da eine Briluxfarbe verwendet wird oder Meistergold oder was auch immer.
00:28:37: das irgendwie verwendet wird, dann brauche ich diese Produkt- und Verarbeitungsdaten.
00:28:40: Oder Kaparol oder Dörken oder ...
00:28:44: Ja, da bist du besser drin.
00:28:47: Brillux hören wir nicht so gerne.
00:28:48: Okay,
00:28:49: nee, hab ich auch gar nicht sagen wollen.
00:28:52: So, und neben dieser Produktdatenebene kommt dann die Verarbeitungs- und die Handwerksdatenebene.
00:28:58: Dann kommen ja auch Fragen beim Chatbot an, wie zum Beispiel muss ich denn meine Fliese rausschmeißen, wenn ich jetzt Paket haben möchte.
00:29:07: Oder ich habe ein Weinkeller, kann ich da Laminat verlegen.
00:29:12: Das sind dann Fragen.
00:29:13: und dann muss der Bot auch verstehen, wenn man Weinkeller könnte Feuchtigkeit sein, wie baue ich denn so einen Boden auf?
00:29:17: Das heißt, das ganze Handwerkliche muss der auch noch mal, also ich sage mal so einen Fahrradhändler, der hat dann noch drei Fahrräder dann da, aber dann war es das auch.
00:29:27: So, und hier reden wir über Handwerk und wir reden hier über Bodenarzt.
00:29:30: Das ist ja alles gestalterisches Handwerk, hier Farben, Hausfassade streichen und so weiter.
00:29:35: Wir sind hier in einer Branche.
00:29:37: Das ist Hammer, was hier an Daten gewälzt werden müssen und was wir hier an Daten benötigen.
00:29:42: Das heißt, dem wir in Produktdaten haben, wir in der zweiten Ebene diese handwerklichen Daten.
00:29:47: Kann ich eine Außenmarkise über acht Meter über die Ecke machen und so weiter.
00:29:51: Und als dritte Ebene haben wir dann noch die Verkaufsdaten.
00:29:54: Das heißt, wie verkaufe ich denn einen inliegenden Sonnenschutz oder wie verkaufe ich denn eine Wandfarbe oder einen Raum zu renovieren?
00:30:03: Das heißt also, diese drei Ebenen müssen wir mit Daten befüllen.
00:30:07: Und dann müssen wir den Bot trainieren.
00:30:09: Und da hapert es halt wirklich dran.
00:30:11: Wir merken, so ein kleiner Händler hat gar nicht den Zugang, um an die Industriedaten zu kommen.
00:30:18: Der sitzt dann da und sagt sich, ja, ich habe alle Marken, aber wie trainiere ich den Bot?
00:30:22: Viele sind hingegangen und haben einfach nur mal die Webseiten gekrawlt der Lieferanten.
00:30:29: Aber dann habe ich keine aktuellen Daten.
00:30:31: Die Daten sind nicht ordentlich.
00:30:33: Ich weiß auch nicht, gibt es das noch oder nicht?
00:30:36: Ökofarbe entwickelt, die gibt es eigentlich gar nicht mehr.
00:30:38: Oder die Trocknungszeiten haben sich verändert, weil die Mixtur sich verändert hat, also Datenhygiene.
00:30:43: Und das ist eine Riesenherausforderung.
00:30:46: Da haben wir natürlich so einen kleinen Vorteil, weil wir jetzt für so viele Unternehmen schon arbeiten.
00:30:53: Ich würde jetzt auch einfach mal behaupten, unser Chatbot ist in der Branche der meist genutzte Chatbot und von daher haben wir da auch eine ganze Menge an Grundinformationen, aber das Thema Daten bereitet mir noch Bauchschmerzen und da muss ich die Branche auch nochmal Gedanken drüber machen.
00:31:15: das fand ich damals schon.
00:31:16: ich hab vor acht jahren in omnichannel system entwickelt also die kombination aus online shop und auch stationären handeln und da haben wir schon gemerkt die branche hat keine daten und jetzt holt uns das ein wo wir alle mit k i arbeiten wollen und merken.
00:31:31: Der bot kann nur so schlau sein wie die daten auf dir im hinteren zugreifen kann auf die trainingsdaten und so weiter.
00:31:38: und das heißt das heißt kampf um die daten.
00:31:43: Sagt man ja auch immer wieder.
00:31:44: Und ich würde nochmal Thomas darauf zurückkommen, was du gesagt hast.
00:31:49: Ein Chatbot, ein KI Chatbot, der kann viel, aber auch nur so viel, wie die Datenlage es eben erlaubt.
00:31:56: Aber meine Frage wäre mal, kann man mal eine empirische Daumenerhebung, was kostet denn so ein Chatbot, wenn ich ein fertiges Produkt kaufe und geachtet meiner Datenqualität?
00:32:08: Du sagst kleiner Händler, kriegst die Daten nicht geregelt, kriegst die Aktualität nicht hin, das würde ich unterschreiben.
00:32:13: Das ist kaum möglich.
00:32:14: Auch mittlere oder größere Händler haben damit erhebliche Schwierigkeiten, weil sie natürlich auf Dritte angewiesen sind, nämlich auf ihre Hersteller.
00:32:22: Und auch die haben ganz, ganz unterschiedliche Hygienefaktoren und Aktualität und auch Verständnis von Daten, ehrlicherweise.
00:32:29: Aber fangen wir mal unten an, was ... Was würde so was kosten, was heißt das heute eigentlich zu sagen, ich als Raumorstatter, sag ich mal, oder als Maler, hab einen eigenen Chatboard, ungeachtet wo die Daten herkommen.
00:32:44: Also wir haben in der ersten Phase ein Onboarding, das heißt also da gucken wir überhaupt mal wo soll der Board eingesetzt werden, was für Daten soll er managen, wie sehen eure Kunden aus, aber da geht man.
00:32:55: bei einem Onboarding Geht man so von tausend bis zweitausend fünfhundert Euro aus.
00:33:01: und dann habe ich einen Bot, der auf meiner Seite ist und dann brauche ich für den laufenden Betrieb zwischen zweihundert, fünfzig und fünfhundert Euro je nach, wie viel kommuniziert der Bot.
00:33:11: Weil es werden mit jeder Transaktion, das läuft über Tokens, das sind dann halt diese Systeme, die uns jetzt in Zukunft auch Lidl anbieten wird.
00:33:21: Da laufen dann über dieses Server, werden halt diese Großrechner gestartet und dann wird die Konversation aufge- und wir zahlen dafür Token.
00:33:27: Das heißt also, wenn ich richtig viel Traffic auf meiner Seite habe, dann kostet das vielleicht auch um die fünfhundert Euro.
00:33:32: Wenn ich jetzt nicht so viele habe, dann komme ich vielleicht mit hundertfünfzig oder
00:33:36: zweihundertfünfzig Euro im Monat
00:33:37: hin.
00:33:38: Das sind die laufenden Kosten.
00:33:39: Und dann wird der Bot auch immer weiter trainiert.
00:33:42: Also man trainiert den ständig.
00:33:43: Der ist nie fertig mit seinem Training, sondern man trainiert den, wenn wir den Bot also ganz frisch auf die Webseite packen.
00:33:49: Dann lassen wir den erstmal vier Wochen lang vom Inhaber erstmal austüfteln.
00:33:54: Dann haben wir so einen Code hinterlegt.
00:33:55: wenn der eine falsche Antwort gibt, dann markieren die uns die falsche Antwort und wir gehen auch immer einmal im Monat mit dem Kunden über ein Dashboard durch und sagen, guck mal, was der da gesagt hat, war das richtig oder was soll er in Zukunft, also wir trainieren ihn ständig.
00:34:10: Aber von den Kosten her geht man so von um die zweitausend Euro außen, dann hat man schon einen Bord auf seiner Seite.
00:34:16: Es ist richtig, dann ist die Frage, welche Daten haben wir.
00:34:19: Es ist ja nicht so, wenn die Industrie jetzt sagt, ich gebe euch keine Daten, dass wir nicht an Daten kommen.
00:34:23: Also das heißt, wir können Website crawlen, wir können PDF-Dateien.
00:34:27: Wir sind auch schon hingegangen und haben irgendwelche Verkaufsunterlagen gescannt, die uns denn der Händler zur Verfügung gestellt haben.
00:34:35: Aber das ist natürlich Mittelalter.
00:34:37: Also ein Traum wäre für uns ein Zugriff auf eine Datenquelle, damit man mit aktuellen Produktdaten arbeitet.
00:34:44: Also ich merke schon, so wenn wir darüber reden müssen, wir uns mal unterhalten.
00:34:48: Darüber mit den Kollegen der XPIM, wie man diese Daten eigentlich nutzen kann, welche wir noch dazu wollen.
00:34:55: Denn auch wir werden das Modell weiterentwickeln.
00:34:57: Es geht um ISG-Daten, Nachhaltigkeitsdaten, CBAM, EUDR, auch wenn gerade alles verschoben ist.
00:35:02: Die Daten kommen, die musst du irgendwann brauchen, ob viel oder wenig, egal.
00:35:07: Und dazu kommen eben Daten, die wahrscheinlich ja in Verarbeitungsrichtlinien oder in technischen Unterlagen der Hersteller drin sind, die wir in großen Teilen ja schon haben, die man eben auch benötigt, um zu sagen, naja, kann ich jetzt einen Laminat in einem Feuchtraum verlegen?
00:35:23: Zum Beispiel.
00:35:24: Also wir haben ja auch einen Bots hergestellt für Hersteller zum Beispiel und da wird es dann sehr technisch.
00:35:29: Also da geht es dann um die Beratung.
00:35:33: von Handwerkern.
00:35:34: Und was unser Bot zum Beispiel auch kann, er kann alle Sprachen.
00:35:37: Also wenn der jetzt beispielsweise in München eingesetzt ist bei jemanden, der dann sagt, hier sind ja auch internationale Kunden, dann schädtet vielleicht mal jemand, der Englisch kann.
00:35:45: oder wir haben für einen Hersteller, der Bot, der wird in Holland eingesetzt, der kann alle Sprachen, das ist schon mal super.
00:35:51: Und der kann auch immer die Sprache der anderen Seite sprechen.
00:35:55: Wenn wir zum Beispiel merken, das ist jetzt ein B to B Kunde.
00:35:58: Das ist zum Beispiel ein Architekt, der jetzt also ganz gezielt den fragt und sagt, wie ist dann da die Aufbauhöhe und entspricht das denn der Tritschall-Norm-Dien, dann wissen wir, das ist jetzt kein Endverbraucher.
00:36:12: Und dann antwortet der Bot automatisch auch mehr wie so ein Bauberater.
00:36:20: Also das heißt, der Bot ist in der Lage, in verschiedenen Rollen zu schlüpfen, alle Sprachen zu sprechen und in diese Richtung zu gehen.
00:36:27: Und neben dieser Produktdatenebene geht es halt auch wirklich um das Thema, wie verarbeite ich das, wie mache ich das?
00:36:35: Und wir haben zum Beispiel Aufbauempfehlungen entwickelt für Hersteller.
00:36:41: Und die sagten uns dann auch beispielsweise Cases, was uns aufgefallen ist, dass beispielsweise Samstag Nachmittags, viele Architekten sind auch selbstständig, sind Freiberufler, die sitzen dann am Samstag da und sitzen auf den Plänen und überlegen dann bei einer Bauvitalisierung, können wir, wie kriege ich denn hier dann einen neuen Boden rein und die Trittschallnorm gesichert?
00:37:02: Und dann hat er die Möglichkeit, mit dem Bot auf einem extrem hohe Qualität zu agieren.
00:37:08: Da vielleicht noch mal neben dem Stammdaten, die wir benötigen, brauchen wir von den Unternehmen auch immer gewisse Informationen.
00:37:16: Wie verkaufst du denn dein Produkt?
00:37:18: Wie läuft denn da der Verkauf?
00:37:20: Und das ist auch ... sehr chaotisch, muss ich ehrlich sagen.
00:37:24: Also wir haben da Workshops dann eingeführt und haben gesagt, okay, jetzt muss der Botja wissen, wie verkaufst du denn dein Produkt an einen Architekten zum Beispiel, in dem Objektgeschäft?
00:37:33: Und dann haben wir uns mit acht Verkäufern getroffen und dann hat jeder Verkäufer uns einen anderen Prozess erzählt, wie er verkauft.
00:37:39: Der erste fing dann an und sagte, ja, sag nie den Preis.
00:37:43: Und dann sagt er, der zweite, ich sage immer nach fünf Minuten den Preis, auf keinen Fall den Preis.
00:37:47: Und dann habe ich gesagt, wie will denn eine KI irgendwie da ein System entwickeln.
00:37:52: Ich muss dem doch systematisch sagen, wie er den Prozess baut.
00:37:55: Und da habe ich gemerkt, das scheitert nicht nur an den Produkt- und Stammdaten.
00:37:59: Es scheitert auch daran, dass die Prozesse gar nicht so sind, dass ich die KI tauglich mache, dass ich da einheitliche Prozesse habe oder dem erklären kann, wie man das macht.
00:38:09: Und also ich merke, auf die Branche kommt Wirklich etwas zu, wir müssen über die Prozesse nachdenken.
00:38:17: Wir müssen drüber nachdenken, wie kriege ich das alles automatisierter hin?
00:38:22: Und es ist natürlich gerade auch eine spannende Phase, weil alle haben das Problem Fachkräftemangel.
00:38:27: Es ist teilweise vier Tage Woche im Kopf.
00:38:29: oder wer arbeitet dennoch am Freitag um sechzehn, siebzehn Uhr und kann im Architekten Informationen liefern.
00:38:35: Also es wird in Richtung KI gehen.
00:38:38: Es wird.
00:38:39: mit den Daten an den Daten wenn entweder scheitern oder daran dass ich meine Prozesse nicht digitalisiert bekommen.
00:38:45: also das ist ein ganz spannender punkt
00:38:48: eigentlich.
00:38:48: also unsere branche ist es ja gewohnt seit vielen jahren Jahrzehnten jeder rührt in seiner eigenen suppe und ich verstehe das große hersteller oder dass jeder ein eigenes pimmsystem braucht wahrscheinlich einen eigenen ein eigenes Shopsystem braucht, auf der Handelzeit E, aber im Rahmen der Zweistufendistribution, die ja eindeutig auch aufeinander angewiesen ist und auch diese Dinge gemeinsam eigentlich irgendwie beherrschen sollte, da müssen wir auf ein anderes Niveau kommen.
00:39:22: Das ist die gleiche Diskussion wie bei X-Pim.
00:39:24: Lass uns was gemeinsam machen, weil die Frage ist doch tatsächlich, wer aus unserer mittelständigen Branche und zwar auf Herstellerseite, wie auf Handelseite, will das eigentlich für sich alleine ernstzunehmend bezahlen und umsetzen können.
00:39:37: Das bezahlen ist ja noch das eine, das wirklich umsetzen können.
00:39:41: Das schreit doch eigentlich, was solche Bot-Systeme angeht, nach einer Lösung, die sich mehrere Teilen ein fertiges Produkt, das man einsetzen kann auf seine Daten, auf sein ERP-System, auf sein PIM-System, wie auch immer, um eben ein besseres Ergebnis im Rahmen der... der Dinge, die da auf uns zukommen, was Kundenberatung angeht, was Fragen angeht, einfach zu erzielen, oder?
00:40:05: Das macht doch Sinn, als wenn jeder versucht irgendwas Eigenes zu regeln in der Erwartungshaltung.
00:40:11: Ich kann es drei Gramm besser als der nächste.
00:40:14: Das wird ja nicht der Fall sein, oder?
00:40:15: Absolut.
00:40:16: Also wir haben Kunden in der Dienstleistung, in der Finanzdienstleistungsbranche, da würde keine Überweisung weltweit mehr funktionieren, wenn die so properitär denken würden, wie das hier in der Branche ist.
00:40:27: Also jeder denkt nicht Open Source, sondern jeder denkt für sich.
00:40:30: Es geht ja nicht darum, dass man seine Entwicklungsdaten weiter gibt, sondern es geht ja einfach darum, dass man so einen Datenkarussell baut.
00:40:37: Und ich denke mal, vielleicht wäre der Ansatz auch, dass man mal so einen Datengipfel einfach mal zu einlädt und einfach mal sich hinsetzen und sagt, wie kann das denn aussehen?
00:40:46: Weil wir brauchen uns doch nur anschauen bei den Finanzdienstleistern, wie die mit Daten umgehen und wie die untereinander Daten austauschen.
00:40:55: Da geht es um Datenflüsse und die haben auch Lösungen gefunden, ohne dass die Sparkasse verrät, wie viel Prozentsinsen sie für welches Produkt bekommt, aber untereinander sind sie in der Lage, Daten auszusetzen.
00:41:05: Sonst könnten wir nicht mit Aktien handeln, wir könnten keine Überweisungen tätigen.
00:41:09: oder auch im Pharma-Bereich und so weiter werden Daten zusammengelegt und da sollt Werflingen Datengipfel nicht verkehrt.
00:41:18: Thomas, ich finde diese Idee gut mit dem Datengipfel.
00:41:21: Dann wird nämlich aus dem Schlagwort Kampf um die Daten wird eine vielleicht Datenkooperation oder Kooperation um Daten.
00:41:31: Und das führt mich ein bisschen jetzt auch nochmal zurück zu der Frage.
00:41:35: Wir haben jetzt über.
00:41:36: einzelne Anwendung gesprochen, wie zum Beispiel der Chatbot, der eben auch auf Daten basiert und du hast auch angesprochen, Prozesse, Prozesse, Prozesse, kannst du da vielleicht aus deiner Praxis Beispiele aus der Branche mal uns erzählen, wo Unternehmen auch an dich und die Agentur herantreten und sagen oder mit den Problemen, mit der Aufgabenstellung ran, ich will jetzt meine ganzen Prozesse.
00:42:06: will ich, will ich ändern mit Hilfe von KI, weil wenn ich dich richtig verstanden habe, geht es ja auch darum, nicht nur Einzelanwendung wie ein Chatboard, wie vielleicht eine Reisekostenabrechnung, wie Einkauf, wie Logistik, wie Routen, wie Touren, sondern es geht ja einfach auch darum, die Basis, den Prozess meines Unternehmens sich neu anzugucken, oder?
00:42:29: Ja, gibt es aber ... Ich merke halt, dass die Vernetzung von komplexen Themen noch gar nicht der Fall ist.
00:42:37: Es scheitert wirklich an den kleinen Ebenen schon.
00:42:41: Das heißt, wir können noch gar nicht so komplexe Sachen abbilden.
00:42:46: Also das merken wir einfach, da ist die Datengrundlage nicht da, auch das Invest ist nicht da.
00:42:50: Also das darf ja nicht verkennen, also wenn ich REWE digitalen mir anschaue, was die da in Köln stehen haben oder auch so ein Aldi in Müllam an der Ruhr, die investieren ja im Dreistellig-Millionen-Bereich jedes Jahr und diese Gelder sind nicht da.
00:43:04: Also wir, unsere Kunden, das ist dann so ein Großhändler oder das ist auch ein Hersteller, aber die Die sind nicht so weit, dass die die kompletten Prozesse in einer KWI abbilden.
00:43:17: Es sind Einzelmaßnahmen, die da sind.
00:43:20: Und was halt jetzt ganz, ganz spannend ist, was davon zukommt, das ist, und wir sind ja hier in einem sehr visuellen Handwerk unterwegs, das geht ja um Gestaltung, dass das ganze Thema Visualisierung über die KI.
00:43:33: Das heißt also, die Herausforderung wird ja jetzt auch sein, wie kann ich meinem Kunden mithilfe der KI zeigen, wie das nachher aussieht?
00:43:40: Oder wir können davon ausgehen, das in Zukunft bei einem Großhändler oder bei einem Einzelhändler oder bei einem Handwerksbetrieb, der Kunde da steht und hat schon mal komplett sein Wohnzimmer gestaltet über die KI, kommt dann mit dem Bild rein und sagt, so will ich das haben.
00:43:53: Das heißt also, das Thema Visualisierung ist ein Riesenthema in der Branche und da geht es auch wieder nachher in Richtung Daten und dass wir aber komplexe Aufbauten umgesetzt haben, das war noch nicht der Fall.
00:44:08: Das heißt so, es endet immer damit, dass wir sagen, okay, wir können eine Anfrage machen, wir können automatisiert auch ein Angebot machen, wir können auch nachtelefonieren, aber höher waren die Ketten noch nicht gewesen und nicht länger.
00:44:21: Wobei, ich sag mal, bisher reden wir halt immer über Marketing und Vertrieb, sag ich mal, was den Einsatz von KI angeht.
00:44:28: Jetzt kann man natürlich sagen, ja, der Handwerker ist ja aus Sicht des Großhandels, sicherlich noch auch am Anfang bei dem Thema und auch noch nicht so weit, um zu sagen, dass diese KI-Anwendungen nun auf eine breite Masse an Nutzern treffen.
00:44:46: Das wird sich ja Stück für Stück entwickeln.
00:44:48: Auf der anderen Seite glaube ich, wenn man sagt, okay, wie verhindere ich denn, dass ich als Großhändler Kein Sanierungsfall werde, wenn ich mich technischen Themen nicht nach vorne nicht öffne.
00:45:01: Welche Prozesse, welche Anwendungen gibt es eigentlich, die auch einen wirtschaftlichen, also kostentechnisch einen Mehrwert haben?
00:45:10: Also ich fand zum Beispiel sehr spannend.
00:45:14: Wir sind ja als Verband, der GRF ist ja als Verband auch in einem Berliner Spitzenverband zum Großhandel im BGR.
00:45:19: Und innerhalb des BGR haben wir eine tatsächlich, und du hast es ja gesagt, es gibt keine Vernetzung.
00:45:25: Es gibt eine Forschungseinheit, eine Forschungsgesellschaft, die wir mit finanzieren für den Großhandel.
00:45:31: zum Thema Großhandel.
00:45:32: Und unter anderem hat eben die, ich meine es mal, die Uni in Würzburg jetzt vor kurzem in einer Veranstaltung eben einen Eine KI-Lösung für den Großhandel vorgestellt zum Thema Bestandsoptimierung.
00:45:48: Und das finde ich dann schon wieder.
00:45:49: Dann geht es darum, dass ich sage, ja, das macht jetzt keinen Umsatz, aber es wird mir in der Kostenentwicklung helfen.
00:45:57: Also wenn ich durchschnittlich zehn, fünfzehn, zwanzig Prozent bestände, reduzieren kann, weil eine KI-Lösung, die grundsätzlich jeder nutzen kann im Großhandel, die auf die eigenen Daten zugreift, was habe ich verkauft, wie ist mein Warenbestand, wie ist mein Sicherheitsbestand, wie ist der durchschnittliche Absatz und und und und und, wie sind meine Einkaufskonditionen, Daten, Daten, Daten.
00:46:20: Aber viele haben diese Daten, wenn sie auch irgendwo schlummern, sofort zu einem schnellen Ergebnis kommen.
00:46:27: Und ich glaube, das ist eine wichtige Frage für den Großhandel, für die Branche.
00:46:32: Welche Anwendungen gibt es, die mir wirklich schnell, in Anführungszeichen schnell, weiterhelfen, also Ergebnisse bringen in Richtung Kostenreduzierung?
00:46:44: Wie siehst du das, Thomas?
00:46:46: Ja, also für mich sind das immer auch noch ... kleine, kleine Lösungen, also aber das Thema, ob es Reisekostenabrechnung ist, Routenplanung oder das Thema Ausschreibung.
00:46:56: Also Ausschreibung ist auch so ein Riesenthema und da gibt es halt auch KI-Möglichkeiten, dass man also Ausschreibungen automatisiert, dass man Produkte analysiert.
00:47:06: Was wir zum Beispiel gemacht haben ist, wir haben uns mal angeschaut, so ein Einzelhändler hat teilweise bis zu sechstausend verschiedene Tapetenmuster, sondern sind wir erst mal hingegangen und haben CRM uns mal ausgelesen haben, welche Tapeten hast du denn jetzt erstmal verkauft?
00:47:23: Und dann waren es nachher noch vierzig verschiedene Modelle, sodass man im Endeffekt, das kann man natürlich wunderbar mit KI machen, dass ich also im Endeffekt auch mal Daten wälze, dass ich Renner und Pennerprodukte, dass ich mich erstmal fokussiere auf bestimmte Produkte oder dass ich halt auch betriebswirtschaftlich ein Controlling entwickel.
00:47:39: Und das sind halt auch KI-Lösungen, die auch immer mehr in den Softwareprogrammen zur Verfügung gestellt werden.
00:47:45: Das heißt also, wie so ein SAP die haben.
00:47:47: immer mehr KI mit drin.
00:47:49: Ich glaube auch, wir werden in ein paar Jahren nicht mehr über KI sprechen, sondern KI wird überall drin sein.
00:47:54: Jedes Handy wird KI, jeder Saugroboter hat KI und jedes Software, die es dann noch gibt im Markt, die wird KI gestützt sein.
00:48:00: Das heißt, die bieten mir automatisch eine Konsolidierung der Daten an, die bieten mir automatisch an, dass die Daten miteinander verglichen werden, dass ich alte Daten aussortiere, Datenoptimierung, Routenoptimierung, Personaloptimierung, dass wenn ein Montagemitarbeiter ausfällt, dass das Team umstrukturiert wird.
00:48:19: Das wird jetzt einfach kommen.
00:48:20: Entweder kann ich dann mir solche kleinen KI-Agenten mit einkaufen.
00:48:25: Es gibt mittlerweile auch schon Webseiten.
00:48:28: Da kann ich mir einen Telefon KI... kaufen.
00:48:31: Das heißt also, das nennt sich Employees.
00:48:33: Also ich kann mir KI-Mitarbeiter, kann ich mir im Endeffekt suchen.
00:48:37: Das eine, der macht für mich die Terminierung, der andere macht für mich Outbound-Telefone, der andere macht für mich Buchhaltungsvorbereitung, der andere macht für mich ein Controlling.
00:48:46: Also das wird kommen entweder extern, dass wir das mit einbinden können in unseren Softwareprogrammen.
00:48:51: Und die Softwareprogramme, die im Markt sind, die dann diese Schnittstellen nicht anbieten, damit ich mir die KI reinholen kann, die wird es auch nicht mehr geben.
00:48:58: Das heißt Open Source.
00:49:00: nicht nur im Datenbereich, sondern auch ich brauche Softwareprogramme, die Open Source sind.
00:49:05: Wir haben ja hier auch paar Softwareprogramme, die sehr stark im Markt genutzt werden und die müssen sich jetzt öffnen, sonst wird das nicht funktionieren.
00:49:15: Also das heißt aber am Ende wieder, wieder das klare Signal auch an unsere Hörer, an den Großhandel, wer heute Nachholbedarf hat und es gibt einen Nachholbedarf, war auch Thema bei uns auf der Jahreshauptversammlung, in IT-Systeme, in ERP-Systeme, in PIM-Systeme, in Daten, der muss sich bewegen.
00:49:42: Der muss sich bewegen, der muss nach vorne, weil ansonsten die Gefahr einfach sehr, sehr groß ist, dass das Geschäftsmodell erheblichen Schaden leidet, nicht heute, nicht morgen, aber in einigen Jahren.
00:49:57: Ja, die Geschwindigkeit ist exorbitant hoch.
00:50:00: Und ich glaube, was oft verkannt wird in der Branche, ist, man schaut sich immer so nach rechts und links um.
00:50:05: Man kennt die Alten, die Papenheimer, die im gleichen Ort auch das machen.
00:50:09: Aber wenn da mal irgendwo eine pfiffige KI-Bude, KI-getriebene Bude diesen Markt erkennt.
00:50:15: und aus Indien kommt oder wo auch immer, die kommen schon an die Daten.
00:50:18: Also wir glauben immer, dass wir hier so safe sind und die kommen nicht an die Daten, die kommen an Daten ran und dann ballern die hier in Service rein, das könnte zu einem Beben führen.
00:50:28: Also ah, merke ich, die Geschwindigkeit ist exorbitant und jeder muss einfach mal anfangen.
00:50:33: Also ich sage mal, das ist zwar jetzt einfach, so ein Chatbot ist jetzt nicht hochkomplexes, aber ich merke, wenn ich irgendetwas anfange oder ich mache mein Controlling, optimiere ich mal mit der KI.
00:50:43: oder lasse da mal meine Kunden noch mal, die Kundenstrukturen uns noch mal anschauen.
00:50:48: Also ganz viele Unternehmen, die gerade in der Nachfolgerregelung sind, die glauben ja, ich habe ja eine Kundendatenbank von sechzehntausend Kunden, was das für ein Wert ist.
00:50:56: Ich glaube, wenn da die KI durchgeht, wird die schon mal sagen, ach Achttausend deiner Kunden sind bestimmt schon tot.
00:51:01: Guck mal, die für Vornahmen haben, die gibt's doch gar nicht mehr.
00:51:04: Oder da hast du zuletzt neunzehr dreiundseitig ein Paket verlegt und da war der Inhaber schon dreieinachtzig, der müsste jetzt hundertvierundzwanzig sein.
00:51:12: Also ich glaube, das heißt einfach mal, sich jetzt mit dem Thema auseinandersetzen, sich trauen etwas zu machen und ich glaube, das ist der richtige Weg.
00:51:23: Viele denken immer, ich warte ab und wenn es das dann gibt, eure Pim mit einem Bot dran und hat funktioniert und ich hatte jetzt noch mal Präsentationen bei verschiedenen Händlern und die Sachen, ja, wir wollen jetzt erstmal abwarten, wie das bei meinen Kollegen läuft.
00:51:39: Da ist halt so ein Zögern und wir merken aber, das ist nicht so... Also viele denken immer, die Digitalisierung ist so wie früher ein Faxgerät zu kaufen.
00:51:47: Da habe ich jetzt, und die Digitalisierung, du musst in die Prozesse denken, du merkst auf einmal, wie schlecht deine Daten sind.
00:51:53: Es sind so viele Aufgaben, die auf dich zukommen.
00:51:56: Und von daher, ich kann nur jedem empfehlen, egal was, da jetzt mit anzufangen, einfach loszulegen.
00:52:03: Okay, das heißt, unsere, das war jetzt ja schon ein klares Plädoyer, klares Statement, Thomas.
00:52:12: Bedeutet für unser Thema, für unsere Ausgangsthese, wer sich jetzt nicht mit KI beschäftigt, egal Hersteller, Großhändler, Fachhändler und auch Handwerker, die da draußen sind, Maler, Bodenleger, Paketleger, Raumerstatter, wer sich jetzt nicht mit KI beschäftigt und sie nutzt, könnte Gefahr laufen, jetzt und mittelfristig zum Sanierungsfall zu werden.
00:52:40: Ja und dem geht auch vieles verloren.
00:52:42: Also wenn ich Daten wälze, die einfach alt sind, dann bringt das nicht viel.
00:52:47: und wir merken ja auch, wenn ich KI im Einsatz habe, zum Beispiel auch einen Bot zum Beispiel, ich mache damit auch relativ schnell ersten Umsatz.
00:52:56: Also das heißt also mir geht Umsatz verloren.
00:52:59: Ich werde in Zukunft vielleicht den Anschluss verlieren.
00:53:03: Es hat ja auch was mit dem Unternehmenswert zu tun.
00:53:05: Ich kriege es auch optimiert.
00:53:06: Wir haben alle das Problem der Fachkräfte.
00:53:09: Fachkräftmangel ist da.
00:53:10: Und die KI kann viele... banale Dinge übernehmen.
00:53:13: Das heißt, wenn ich nachher noch Sachen mache, ich sitze in meinem Büro, weil ich ja hier die Angebote erstelle und das nicht automatisieren, bin ich selber schuld.
00:53:20: Ich kann in der Zeit auch auf der Baustelle sein oder mich im Kunden kümmern.
00:53:23: Das heißt, uns geht ja auch ganz viel verloren oder viele banale Arbeit, wo ich gar keine Lust habe, wie abheften oder Sachen vorzubereiten, Drutenplanung zu machen, Teamplanung zu machen.
00:53:34: Wenn ich das jetzt nicht anfangen, die K.E.
00:53:37: zu schieben, dann bekomme ich in Zukunft immer mehr Probleme, die Babyboomer gehen.
00:53:41: jetzt in Rente, das heißt, es rutschen immer weniger Fachkräfte nach.
00:53:45: und das Thema Fachkräfte, das Thema Effizienz, das Thema Kundengewinnung, der Kunde verlangt im Endeffekt auch, dass ich vierundzwanzig sieben irgendwie erreichbar bin, dass ich automatisiert eine E-Mail bekomme und so weiter und das kann ich heute schon abbilden.
00:53:59: Da muss ich nicht noch warten.
00:54:01: Also ich glaube, also das ist, ein Fehler sollten wir in der Branche nicht machen.
00:54:09: Das Thema Fachkräftemangel oder demografischer Wandel.
00:54:13: Jochen, seit wann ist das in der Branche Thema?
00:54:17: Also seit zwanzig Jahren locker.
00:54:19: Ich kann mich erinnern, vor zwanzig Jahren ging das Thema schon los.
00:54:21: Leute, ihr müsst euch um eure Personalsituation kümmern.
00:54:25: Es kommen halt immer weniger.
00:54:26: Da kann ich mich erinnern, war schon die demografische Pyramide, bei allen möglichen Veranstaltungen wurde da gezeigt.
00:54:34: Und jetzt sind wir mal ehrlich.
00:54:37: Es ist relativ in diesem Zeitraum.
00:54:40: wenig bis gar nichts passiert, weil es den Einzelnen vielleicht dann doch nicht so betroffen hat.
00:54:46: Und jetzt stehen wir und stehen viele Unternehmen ja genau vor dem Thema, dass sie sagen, na ja, also die aktuelle Umsatzschwäche oder Umsatzstagnation im Markt ist sicherlich nicht schön, aber für mich aushaltbar.
00:54:59: Ich muss halt mehr tun für den Umsatz.
00:55:02: Mein Problem, sie ist die Kostenentwicklung, okay.
00:55:04: Und das andere Thema, was immer wieder kommt, ist Personal, Personal, Personal.
00:55:12: Wo soll die Leute herkommen?
00:55:14: Ich muss also effizienter werden.
00:55:15: Ich muss mit weniger Menschen in meinem Unternehmen.
00:55:21: Effizienter werden, mehr Umsatz machen und höhere Erträge oder die Erträge erwirtschaften mit weniger Personal.
00:55:27: Und da glaube ich natürlich Automatisierungshilfe in jeglicher Form und dazu hilft und wird eine KI unumgänglich sein.
00:55:36: Ich glaube, dass die Produkte am Ende, die Produkte genau wie ein Shop, der vor zehn Jahren noch oder acht oder sieben viel viel viel viel Geld gekostet hat und heute sehr einfach machbar ist, auf der ersten Stufe sehr preiswert ist oder erst mal anfängt zu counten, wenn auch wirklich Treffig drauf ist und wenn Umsatz drüber läuft, dann fängt er an, Geld zu kosten.
00:55:58: Aber erst einmal einfacher und preiswert, da machbar ist, als es denn vor sieben oder acht oder zehn Jahren war.
00:56:04: Ich glaube, das ist für Standard KI Produkte.
00:56:08: ähnlich laufen wird.
00:56:09: Aber man muss sie haben.
00:56:10: Und dazu brauche ich meinen IT-Umfeld.
00:56:12: Es geht ja auch ganz viel nur auf verloren.
00:56:14: Das dürfen wir nicht vergessen.
00:56:15: Wir haben so ganz alte Berater noch hier drin, die jetzt kurz vor der Rente stehen.
00:56:20: Die haben noch drei, vier Gewerke.
00:56:21: Die haben Bodenleger, Estrichleger gelernt, das und das.
00:56:24: Die kennen die Branche, die kennen die alten Böden.
00:56:27: Die kennen sich einfach aus und die gehen jetzt einfach weg ohne, dass ich meine KI trainiere und sage, hey, lass mir dein Know-how doch da, dass die KI wenigstens nicht stirbt und nicht weggeht, sondern ich kann mir dieses Know-how auch sichern im Unternehmen.
00:56:40: Das kann ich mir da irgendwo reinbringen und um, also es geht, es geht auch viel verloren, wenn wir da jetzt nicht viele, viel wissen digitalisieren.
00:56:52: Absolut.
00:56:54: Man kann abschließend sagen und nur noch mal wiederholen tomas was du auch gesagt hast das abwarten.
00:57:02: und der du hast ja auch gesagt abwarten ist keine option.
00:57:05: ich habe in den vielen jahren wo du das angesprochen hast bärt viele interviews in der branche geführt mit verantwortlichen leuten in der industrie im großhandel die geschäftsürme gesellschaft waren und bei all diesen zukunfts themen war häufig bei vielen immer ich warte mal ab Was passiert?
00:57:24: Mal gucken, was passiert?
00:57:26: Thomas, was du jetzt auch gerade angesprochen hast und wenn wir unsere heutige Podcast-Episode mal zusammenfassen, gerade was du gesagt hast, Thomas, kann man sagen, Abwarten ist keine Option.
00:57:38: Vielleicht kann man es zusammenfassen, nicht mehr Work Harder, sondern Work Smarter, oder?
00:57:45: Jo, das kann ich nur unterstreichen.
00:57:47: Passt, stimmt.
00:57:48: Jeder, der mich noch mal live sehen möchte, ich bin auch eingeladen auf der Domotex in Hannover.
00:57:54: Im Januar und bin am Zweihnzwanzig Januar da auf der Stage und bin dort auch als Speaker unterwegs.
00:58:00: Also da freue ich
00:58:00: mich.
00:58:00: Ich ihm übrigens auch.
00:58:01: Ich ihm übrigens auch.
00:58:02: Also insofern sehen wir uns da.
00:58:04: Und eins kann ich dir jetzt schon versprechen.
00:58:06: Also zum Datengipfel lad ich dich ein.
00:58:09: Denn wir sind aktuell seitens des GHF gerade dabei unsere Mitglieder anzuschreiben und neue Gesprächsformate anzubieten.
00:58:16: Einer davon ist eben auch nicht allgemein Digitalisierung, sondern die Zusammenarbeit im Thema E-Commerce.
00:58:23: und Digitalisierung zwischen Handel und Industrie in der Zweistufendistribution.
00:58:27: Da gehört der Datengipfel viel schöneres Wort einfach dazu.
00:58:33: Vielen Dank, bin gern dabei.
00:58:35: Dank für die Einladung.
00:58:36: Okay, Thomas, vielen Dank auch nochmal von mir, auch im Namen von Bernd, dass du unser sehr kompetenter Gesprächspartner warst heute beim Thema KI für die Branche.
00:58:50: und es ist ja selten so, dass man auch so eine Ausgangsthese dann auch noch mal so knackig und bündig auch am Ende eines Gespräches so bestätigt bekommt.
00:59:01: Und ja, liebe Zuhörer, vielen Dank, dass Sie auch wieder bei uns waren und uns zugehört haben.
00:59:08: Vielen Dank.
00:59:09: Und die nächste Podcast-Folge vom Sanierungsfall kommt bestimmt Bert.
00:59:14: Du hast die abschließenden Worte.
00:59:16: Jochen, ich habe noch eine schöne Weisheit des Tages für dich.
00:59:20: Auch für dich natürlich, Thomas, ich sage klar.
00:59:22: Die ist mir gestern Abend untergekommen und ich fand sie halt so schön passend für auch unser heutiges Thema wahrscheinlich für alles.
00:59:28: Die heißt nämlich, ich kann leider nicht mehr sagen, von wem sie kommt, ich kann sie nur hier wiederholen, die Bedeutung der Dinge sind nicht die Dinge selber, sondern die Bedeutung liegt in der Einstellung, wie wir diesen Dingen begegnen.
00:59:45: Ja, also die Bedeutung liegt jetzt nicht unbedingt daran, dass es KI gibt.
00:59:48: Und jetzt ist KI das Thema, sondern die Bedeutung liegt daran, wie gehen wir eigentlich mit den Themen um, wie begegnen wir den und wie können wir sie sozusagen für uns nutzen.
00:59:57: Und das finde ich eigentlich passt wahrscheinlich auf viele Dinge, aber auch auf dieses.
01:00:02: Also nochmal vielen Dank an euch beide.
01:00:04: Danke für das Abschlusswort.
01:00:05: Ich wusste gar nicht, dass auch ein Philosoph in dir steckt.
01:00:07: Aber so was, aber so was.
01:00:08: Danke, ich freue mich aufs nächste Mal.
01:00:11: Macht's gut, alle.
01:00:11: Tschüss.
01:00:12: Ja, vielen Dank.
01:00:12: Ciao,
01:00:13: Thomas.
01:00:14: Danke.
01:00:14: Tschüss, Jochen.
01:00:15: Tschüss, Bert.
01:00:17: So, und am Ende jetzt noch einmal kurz der Sponsoringhinweis auf XPIM.
01:00:21: Sie wollen ihre digitale Sichtbarkeit im Handwerk erhöhen und haben keine Lust auf das sonst übliche Datenchaos.
01:00:27: Dann schauen Sie sich XPIM an.
01:00:29: Das ist die zentrale Stammdatenplattform des GHF für Hersteller und für Großhändler.
01:00:35: Das besondere, XPIM-Übersetzdaten.
01:00:38: Der Herrsteller liefert sein eigenes Format und der Großhändler bekommt es vollautomatisch und maßgeschneidert für sein System ausgespielt.
01:00:44: Das heißt, keinen manuelles Anpassen mehr, dafür höchste Datenqualität und Versionierung.
01:00:51: Verbinden Sie sich also jetzt mit dieser zukunftssicheren Infrastruktur.
01:00:55: mehr Infos unter xpim.de, also xpim.de.
01:01:03: Das war Sanierungsfall.
01:01:06: der BTOB Podcast vom GHF für die Renovierungs- und Sanierungsbranche.
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